Freudenberger Bauernbühne e.V.                                       
  
Vereinsgründung:

März 1998

                                                          Vereinssatzung

Mitgliedschaft: - 12 € pro Jahr, Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre 6 € pro Jahr.
- Aufnahmeformulare über die Vorstandschaft oder gleich hier erhältlich
- über 320 Mitglieder

 

Veranstaltungen: - Jahreshauptversammlung Mitte Januar
- mindestens einmal jährlich Wochenendveranstaltung (Ausflug und Zeltlager)
- zahlreiche weitere Veranstaltungen wie Wanderungen oder Theaterbesuche

 

Spielbetrieb:

Zwei mal im Jahr (April und November) ist Spielsaison im Pfarrsaal in Wutschdorf mit jeweils 15 Aufführungen

Teilnahme an zahlreichen weiteren Theaterveranstaltungen und Einlagen

 

Historie:

 

 

 

 

 

 

60-jährige Theatertradition in Freudenberg: 

Über 60 Jahre wird in Wutschdorf-Freudenberg nunmehr Bauerntheater gespielt. Seit 1947 fanden sich immer wieder begeisterte Idealisten, die das Laienspiel pflegten. In den ersten Jahren fanden die Aufführungen noch im alten „Romwirtsaal“, in den 50ger Jahren dann schon im neuen Pfarrsaal in Wutschdorf statt. Bereits in den frühen Jahren wurden schon Freilichtaufführungen und Gastspiele in umliegenden Dörfern wie Lintach, Pursruck oder Rottendorf gegeben.

Ab 1963 übernahm Martin Sollfrank die Spielleitung der Theatergruppe, die nun Teil der Landjugend Wutschdorf war. Von dieser Zeit an war das Bauerntheater ein fester Bestandteil des kulturellen Lebens in Freudenberg.  Bis 1976 leitete Martin Sollfrank die Gruppe und steht sogar noch heute mit Rat und Tat beim Bühnenbau bereit. In den folgenden vier Jahren zeichnete sich Walter Daubenmerkl, der leider viel zu früh verstorben ist, für die Laienspielgruppe verantwortlich. In dieser Zeit tat sich ein Spieler immer mehr hervor, der das Bauerntheater noch weit vorantreiben sollte: Reinhold Escherl.

 Ab 1982 übernahm Escherl die Spielleitung der "Freudenberger Bauernbühne", wie sich die Theatergruppe ab 1985 nannte. Die Bekanntheit hatte die Dorfgrenzen schon längst überschritten, und es kamen immer mehr auswärtige Gäste in den oft überfüllten Pfarrsaal.  So blieb es nicht aus, dass regelmäßig Gastspiele in Amberg, Hirschau, Großenpfalz und Schwandorf gegeben wurden. Mit Stücken wie "Opa will heiraten" oder "Thomas auf der Himmelsleiter" wurden die immer zahlreicher werdenden Freunde der "Freudenberger Bauernbühne" jedes Jahr  im Frühjahr und oft auch im Herbst unterhalten. Bis 1989 war der "Esch" der Chef des Freudenberger Ensembles. Die 80ger Jahre waren bis dahin die wohl erfolgreichste Zeit des Freudenberger Theaterspiels.

Die mittlerweile gut etablierte und zusammengeschweißte Gruppe, in der sich Benno Schißlbauer als Spielleiter heraus entwickelte, setzte die Spieltradition in den 90ger Jahren nahtlos fort. Die Aufführungen, die nunmehr ausschließlich in Wutschdorf stattfinden erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Die Truppe um Benno Schißlbauer knüpfte mit Stücken wie "Der weibscheue Hof" oder "Das sündige Dorf" schon bald an die Erfolge der 80ger an. Die gute Bewirtung und die zünftige Livemusik in den Pausen tragen dazu noch bei.

Seit dem Jubiläumsjahr 1997, wo 50 Jahre Bauerntheater in Freudenberg gefeiert wurde, gibt es mit einem Frühjahrs- ,und Herbststück nun regelmäßig zweimal im Jahr  Bauerntheater in Freudenberg.

Im März 1998 wurde schließlich der Verein „Freudenberger Bauernbühne e.V.“ gegründet. Inzwischen auf fast 300 Mitglieder angewachsen ist er die Grundlage und Garant für gutes und bodenständiges Bauerntheater in unserer Heimat geworden. Der ständig wachsende Andrang zu den Aufführungen zeigt, wie beliebt die sympathische Theatergruppe bei der Bevölkerung ist. Mit den Freilichtaufführungen des „Brandner Kaspers“ im Jahr 2002 und  2006 setzte sie einen weiteren Meilenstein in der Theatertradition in Freudenberg. Zur Premiere im Jahr 2002 kam sogar „Alt-Boandlkramer“ und Staatsschauspieler Toni Berger nach Freudenberg. Bis zu seinem Tode war er Ehrenmitglied der Freudenberger Bauernbühne. Auch bei anderen Bühnen und Projekten mischen die Freudenberger inzwischen schon fleißig mit wie bei den Burgfestspielen in Leuchtenberg, oder dem Vilstheater in Amberg. Auch im neuen Theaterprojekt „Oberpfalztheater“ sind Spieler aus Freudenberg regelmäßig dabei.

 

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"Theater spielen ist kein Hobby, sondern eine Lebensphilosophie"